Features ESTWGJ

ESTWGJ stellt die weitgehend vorbildgetreue Umsetzung eines Spurplanstellwerks der Bundesbahn(en) in ein Modellstellwerk zur Steuerung digitaler Modellbahnen dar. Kernaufgabe des Programms sind die an der Sicherungstechnik des großen Vorbilds ausgerichteten Bedienungs- Überwachungs- und Auflösevorgänge beim Einstellen von Zug- und Rangierstraßen. ESTWGJ setzt keinerlei Programmierkenntnisse voraus. Sämtliche Daten der Anlage werden menügeführt mittels Editoren eingegeben, wobei das auf dem Bildschirm erzeugte Pult als Referenz für die meisten datenrelevanten Eingaben dient.

Doppelkreis

Eigenschaften des Computerstellwerk ESTWGJ

ESTWGJ stellt die weitgehend vorbildgetreue Umsetzung eines Spurplanstellwerks der Bundesbahn in ein Modellstellwerk zur Steuerung digitaler Modellbahnen dar. Kernaufgabe des Programms sind die an der Sicherungstechnik des großen Vorbilds ausgerichteten Bedienungs- Überwachungs- und Auflösevorgänge beim Einstellen von Zug- und Rangierstraßen. ESTWGJ setzt keinerlei Programmierkenntnisse voraus. Sämtliche Daten der Anlage werden menugeführt mittels Editoren eingegeben, wobei das auf dem Bildschirm erzeugte Pult als Referenz für die meisten datenrelevanten Eingaben dient. ESTWGJ unterstützt die Darstellung von quadratischen Lorenz/Alcatel Feldern die sehr Bildschirmplatzsparend sind oder, aber Version 5, die bekannteren rechteckigen Siemens Felder.

Weichen:

  • Blinkende Weichenlaufmelder
  • Stellungsmelder im Regelbetrieb ausgeschaltet
  • Einschaltung der Stellungsmelder mit der Tisch - Taste
  • Funktionsfähige Sperr- und Verschlussmelder
  • Einzelansteuerung mit WGT
  • Echte DKW/EKW - Felder mit Kreuzungsweichen - Wahltaste
  • Vorbildgetreue Ausleuchtung besetzter und verschlossener Weichen
  • Auflösung verschlossener Weichen mit FHT und FRT oder durch Zugfahrt
  • Logische Verknüpfung von Spitzen -Zweig- und Stammfeldern der Weichen
  • Umlaufsperre besetzter Weichen
  • Aufhebung der Umlaufsperre über WHT
  • Fahrstraßenansteuerung der Weichen in der Laufkette
  • Steuerung der Anlagenweichen mittels Motor- oder Magnetantrieben
  • Auswertung echter oder virtueller Rückmeldungen
  • Simulation von Motorlaufzeit (bis zu 9 Sek.) bei virtueller Rückmeldung    

Signale:

  • Alle Signaltypen eines Vorbildstelltisches können nachgebildet werden.
  • Bis zu acht verschieden Bilder können pro Signal auf der Außenanlage angesteuert werden.
  • Formsignale sind ebenfalls ansteuerbar.
  • Haupt- und Vorsignalkombinationen incl. Dunkelschaltung des Vorsignalschirms
  • Sperrung von bestimmten Typen über LsSpT und LsESpT
  • Einstellen von zeitgesteuertem Ersatzsignal über ErsGT
  • Zuggesteuerter Rückfall aller Signale über die Gleisfreimeldung
  • Handgesteuerter Rückfall über HaGT
  • Signalrückfall bei FDL - Eingriff mittels FHT und FRT
  • Kennlichtschaltung bei Lichtsperrsignalen
  • LS1 – Bild der Wartezeichen mit zeitgesteuertem Rückfall


Gleise:

  • Gleisabschnitte mit mehr als 40 Einzelfeldern
  • Vorbildgetreue Ausleuchtung besetzter und/oder verschlossener Gleise
  • Gruppierung von einzelnen Gleisabschnitten zu Gesamtabschnitten
  • Auflösung verschlossener Gleisabschnitte mit FHT und FRT
  • Vorbildgetreue Gleissperrsymbole, die nun auch in abliegender Stellung den blinkenden Verschlussmelder zeigen.

 

Fahrstrassen:

  • Start – Zielbedienung mit Maus, externen Stellpulttasten oder mit Nummern –Pult
  • Unterscheidung von Zug- und Rangierfahrstraßen
  • Vorbildgetreuer Fahrstraßenfestlegemelder bei Zugstraßen
  • Vorbildgetreue Einzel- oder Gesamtauflösung durch Zugeinwirkung
  • Handauflösung durch FDL mittels FHT oder FRT
  • Signalhaltfall bei Verletzung einer verschlossenen Fahrstraße
  • Schutzweichen (bis zu drei pro Weichenlage)
  • Zwieschutzweichen (bis zu drei pro Weichelage)
  • Vorbildgetreue Prüfzyklen beim Aufbau einer Fahrstraße
  • Gleichzeitiger Aufbau mehrerer Straßen
  • Fahrstraßenspeicher mit SpET und SpLT

Streckenblock:

  • Vorbildgetreue SBL60 - Technik
  • Funktionsfähiger Ausfahrsperrmelder (AfSpM)
  • Variabel einstellbare Freigabestufen

D-Weg Technik:

  • Bei Einfahrzugstraßen können nun Elemente über das Zielsignal hinaus als Durchrutschwegstraße eingerichtet werden.
  • Auch die D-Wegmelder an den Hauptsperrsignalen sind nun funktionsfähig.
  • Zur Auflösung wird die DRGT, oder die DHT benötigt. Diese Tasten müssen bei Verwendung der neuen D-Weg Funktionen gesondert angelegt werden.

Automatischer Fahrstraßen – Anstoß (Selbststellbetrieb):

ESTWGJ sieht seinen Schwerpunkt nicht in der Abfolge automatischer Zugfahrten. Die nachstehenden Automatikfunktionen sind aber möglich:

  • Anstoß einer Folgefahrstraße durch Besetzung eines Gleisabschnittes.
  • Optionale Definition des Anstoßes durch Richtungsprüfung und Verschlussprüfung
  • Bis zu 48 Straßen können von einem Schaltpunkt aus vorgewählt werden (z.B.: automatische Einfahrt in einen Schattenbahnhof.
  • Vorwahl bestimmter Gleis durch bis zu 32 Richtungsgruppen, die mit den Loknummern verknüpft werden (in Vorbereitung)
  • Anstoßverzögerung einstellbar von „sofort“ bis zu 10 Minuten
  • Einstellbare Zeitdauer der Anstoßwiederholung (in Vorbereitung)

Der Spurplan - Stelltisch:

  • Größe bis zu 99 x 99 Feldern und automatische Scrollbalken
  • Einstellen aller Pultfarben durch den Benutzer
  • Einstellen der Stelltischauflösung in fünf Stufen
  • Echtes visuelles Reagieren von angeklickten Pulttasten
  • Anschluss eines selbstgebauten Drucktastenpultes möglich
  • Grundsätzlich alle Eingaben über Start - Ziel- oder Zweitastenbedienung
  • Mehrere Hundert Symbole für aktive und passive Weichen, Signale, Gleise, Tasten etc.
  • Komplett menugeführtes Editieren in allen Bereichen
  • Editierbare Textfelder
  • Anzeige der Weichennummern auf dem Tisch
  • Virtuelle Zug- /Loknummernverfolgung
  • Echte Loknummernanzeige bei Zimo - MX9* und Digitrax - BDL 168*
  • Online - Fahrregler, der alle Eigenschaften eines Lokdecoders nutzten kann

Betrieb:

  • Offline - Modus: Nutzung aller Features ohne Rückgriff auf ein Digitalsystem.
    Dieser Modus eignet sich besonders zum Testen der editierten Fahrstrassen etc.
    Die für die Funktion nötigen Besetztmeldungen werden mit der Maus erzeugt
  • Online - Modus: ESTWGJ arbeitet mit den Weichen -, Signal - und Rückmeldedekodern handelsüblicher Digitalsysteme zusammen. Lokomotiven können ebenfalls am Bildschirm gesteuert werden.


    Unterstützte Systeme:

  • Zimo (CanBus)*
  • Digitrax (Loconet)*
  • Lenz (XpressNet)*
  • Tams (seriell/ USB)
  • Uhlenbrok* (seriell oder LocoNet)
  • Märklin (Motorola)*
  • Selectrix * (9600/19200, Müt MultiControl, Rautenhaus SLX825/1 825/2)

ESTWGJ verfügt über max. vier Ausgangskanäle. Es können daher auch unterschiedliche Digitalsysteme miteinander verbunden werden oder zwei Zentralen desselben Systems (je nach Systemarchitektur) zum Zwecke der Adresserweiterung verknüpft werden.
Erfahrungen liegen z. Zt. mit der Verbindung von zwei Systemen vor. Die Nutzung von mehr Kanälen hängt sicherlich auch von der Verarbeitungsgeschwindigkeit des Rechners ab.

ESTWGJ ermöglicht ebenfalls die Überwachung einer Anlage mit mehreren, voneinander unabhängigen Bedienplätzen (bisher getestet: 4 PCs). Dieses Verfahren eignet sich besonders für Clubanlagen oder größere Heimanlagen, auf denen die räumliche
Entfernung von Bahnhof zu Bahnhof (Stellwerk zu Stellwerk) modelliert werden soll. ESTWGJ erlaubt die Kommunikation von betrieblichen Nachrichten zwischen diesen Rechnern (z. Zt. über den Bus des jeweiligen Digitalsystems).
 

ESTWGJ ermöglicht den gleichzeitigen Programm - Mehrfachaufruf, wenn die einzelnen Anwendungen auf unterschiedliche Digitalbus - Adapter zugreifen. Dies ist besonders attraktiv bei Verwendung eines schnellen Rechners mit mehreren Bildschirmen. Es können dann interessante Dispatcher-Systeme aufgebaut werden.
 

Computer - Betriebssystem:

ESTWGJ ist bisher getestet auf den Betriebssystemen WIN98 (SE), WinMe, WIN2000 (geringe Erfahrung),
WinXP und Vista.

An wen richtet sich das Programm?

ESTWGJ wird entwickelt und eingesetzt von Modellbahnern, die einen Teilbereich ihres Hobbys in der Nachbildung von annähernd vorbildgetreuer Stellwerkstechnik sehen. Der Anwender sollte Freude am Einsatz von einem oder mehreren Stellwerken haben und Interesse mitbringen, sich mit den Anforderungen auseinanderzusetzen, welche die Bedienung des Bildschirmpultes und die Installation der Hardware auf der Anlage erfordern.
ESTWGJ möchte dem Modellbahner das spannende Erlebnis eines Fahrdienstleiters auf einem Stellwerksturm vermitteln, der seine Zug- und Rangierfahrten nach den betrieblichen Regeln des Vorbildes durchführt.

Erscheinung und Bezug:

ESTWGJ ist mit den oben beschriebenen Features seit zwei Jahren auf unterschiedlichen Modellbahnanlagen in Betrieb. Es wird nach der Fertigstellung des Handbuchs, die noch bist etwa Dezember 2006 dauern wird, verfügbar sein. Support und weiterführende Information:

Allgemeiner Endkundenvertrieb über AMW per Mail auch über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen

* Die im Text genannten Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Firmen und sind hier nur zum Zwecke der
Information erwähnt.

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